Neuer Termin und Ort für JHV,      08. April 2017 auf dem Polderhof

Der Polderhof

Liebe Mitglieder des FPZV, liebe Friesenfreunde,
das Jahr 2017 ist nun schon einen Monat alt und unsere zentrale Hengstkörung sollte am ersten Märzwochenende in Alsfeld stattfinden. Aufgrund der Tatsache, dass sich keine ausreichende Anzahl von Junghengsten angemeldet hat, um eine Vergleichbarkeit der Kandidaten zu gewährleisten, hat sich der Vorstand entschlossen, die nächste zentrale Hengstkörung im Frühjahr 2018 stattfinden zu lassen.
Die diesjährigen Kandidaten können trotzdem die Hengstleistungsprüfung voraussichtlich vom 30.08.2017 bis 19.10.2017 in Redefin ablegen und dann direkt nach Bestehen der Körung 2018 in den Deckeinsatz gehen.
Die Einzelheiten zur Hengstleistungsprüfung 2017 können Sie in Kürze auf unserer Homepage nachlesen.Eine Stutenleistungsprüfung (Stationsprüfung) wird ebenfalls in diesem Zeitraum in Redefin stattfinden können.


Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 8. April 2017 auf dem Polderhof in Bunderhee statt. Wir freuen uns, bei unserem Präsidenten zu Gast sein zu dürfen und wollen diesen Tag mit einem interessanten Rahmenprogramm begleiten. Die Einladung mit Tagesordnung, Programm und Anmeldeformular wird Ihnen fristgemäß zugehen.

Weihnachtsbrief 2016

Die Friesen vom Bellihof

Foto: ZG Zanon

Liebe Mitglieder und Freunde des Friesenpferdes,

es ist wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu.

Im kommenden Jahr erwarten uns einige Veränderungen, die wir Ihnen gerne mitteilen möchten:

Unsere langjährige Angestellte der Geschäftsstelle Anneliese Otto wird zum 31.12.2016 in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen. Wir danken ihr für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihren unermüdlichen Einsatz für den Friesenpferde-Zuchtverband e.V. und wünschen ihr und ihrer Familie von Herzen weiterhin alles Gute.

Die Geschäftsstelle wird an gleicher Anschrift verbleiben, die einzelnen Aufgaben werden ab 01.01.2017 von Vorstandsmitgliedern ausgeführt.

Die Mitgliederverwaltung und das Rechnungswesen werden weiterhin ehrenamtlich von unserer Schatzmeisterin Heike Schneider ausgeführt. Bei Fragen, die Ihre Mitgliedschaft, Gebühren oder Ihren Zugang zum Zuchtbuch Online betreffen, wenden Sie sich bitte direkt an sie.

Die Stutbuchführung wird ab 01.01.2017 Frau Gabriele Necker übernehmen. Sie ist auch für die Homepage des Verbandes zuständig und freut sich über die Zusendung Ihrer Beiträge und Berichte mit Fotos und Anzeigen.

Ihre Ansprechpartnerin am Telefon wird unser Vorstandsmitglied Frau Elke Zanon sein. Sie erreichen sie unter der Ihnen bekannten Rufnummer der Geschäftsstelle.

Fragen zu den Veranstaltungen des FPZV und allem Organisatorischem beantwortet Ihnen gerne unser Geschäftsführer Ralf Schneider.

Auf unseren ersten Termin im neuen Jahr machen wir Sie schon heute aufmerksam:

Unsere jährliche zentrale Friesenhengstkörung findet am 4. und 5. März 2017 in Alsfeld statt. Ein interessanter Termin für unsere Mitglieder und Friesenfreunde, an dem die Vererber des Friesenpferde-Zuchtverbandes e.V. im direkten Vergleich zu sehen sind und Zeit für Begegnungen und ein regen Austausch untereinander möglich sind. Die Vorbereitungen für die Körung laufen auf Hochtouren.

Der Workshop zum korrekten Vorstellen und Bewerten von Friesenpferden mit unserem Zuchtleiter, Dr. H. Tewes , fand in diesem Jahr großes Interesse. Daher möchten wir das Samstags-Programm erweitern und werden zusätzlich zu diesem Workshop ein Live Training anbieten. Hierfür konnten wir die Pferdewirtschaftsmeisterin und Buchautorin Christine Hlauscheck gewinnen. Bewerben Sie sich mit Ihrem Friesenpferd um einen kostenlosen Teilnehmerplatz zu dieser Lehrstunde.

Haben Sie Anregungen oder Ideen für uns oder möchten Sie gerne Ihr Friesenpferd im Schauprogramm der Hengstkörung präsentieren? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir freuen uns über Ihre Nachricht.

Wie in jedem Jahr findet auch im kommenden Jahr am Samstagabend des Körwochenendes unsere Jahreshauptversammlung statt. Die Einladung erhalten Sie rechtzeitig. Auch hier freuen wir uns über rege Teilnahme. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich im Verbandsleben einzubringen.

Alle weiteren Termine des Jahres 2017 finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.

Noch ein Hinweis für unsere Züchter: die Anfangsbuchstaben für die Fohlen 2017 sind D - E - F.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr, viel Freude und Erfolg mit Ihren Friesenpferden.


Ihr Friesenpferde-Zuchtverband e.V.

Ralf Schneider / Geschäftsführer


Bewerbungsbogen für Schauprogramm

Bewerbungsbogen für Lehrstunde

Informationen zu Christine Hlauscheck



Ihre Ansprechpartner:

Mitgliedschaft, Gebühren, Rechnungen, Zugang zum Zuchtbuch Online Heike Schneider          heike.schneider@fpzv.de
Stutbuchführung, Homepage Gabriele Necker gabriele.necker@fpzv.de
Ansprechpartnerin am Telefon Elke Zanon zanon@bellihof.de
Veranstaltungen, Organisatorisches Ralf Schneider ralf.schneider@fpzv.de


Die Pferde vom Polderhof präsentieren sich wieder in klassisch barocker Reitkunst

Tjade und Siebo vom Polderhof

Am 12. Nov. fand „Barockzauber“ - eine spektakuläre Pferde-Show – im RTC Timmel in Zusammenarbeit mit dem Landesverband für klassische Reiterei NDS/NRW statt, an denen die Polderhof-Friesen „Bart“ und „Siebo vom Polderhof“ (Gerald Spekker und Monika Amelsberg) mit einem barocken Pas de deux und dem Solo-Auftritt „Die Maske“ („Bart“ mit G. Spekker) das Publikum begeisterten.

Eine weitere Veranstaltung mit "unseren" Polderhof-Friesen war der Weihnachtsmarkt Schloss Gödens vom 25.-27.11.2016. Dort wurden an allen drei Tagen "Tjade" und "Siebo vom Polderhof" in verschiedensten klassischen Dressurlektionen vorgestellt.

Eine weitere Möglichkeit, das eingespielte Polderhofteam in einem Schauprogramm zu sehen, besteht am 11. Dezember.

„Tjade“ und „Siebo vom Polderhof“ (mit Gerald Spekker und Monika Amelsberg) werden im Rahmen des international ausgeschriebenen 9. RTC Springfestivals in Timmel / Ostfriesland um 14 Uhr ein klassisch-barockes Pas de deux im Showprogramm präsentieren. www.rtc-grossefehn.de

Neue Zuchtbuchordnung 2016


Um die weitere Anerkennung der Zulassungsbehörden als Zuchtverband zu gewährleisten, musste die Zuchtbuchordnung des Friesenpferde-Zuchtverbandes e.V. überarbeitet und dem aktuellen Tierzuchtrecht und den FN-Vorgaben angepasst werden. Die neue ZBO 2016 finden Sie auf unserer Homepage.

Nach aktuellem Tierzuchtgesetz müssen die Vorgaben des Ursprungszuchtbuches erfüllt werden, in diesem Zuge wurde u. a. auch die Vergabe von Prämien angepasst, um hier eine Gleichstellung herbeizuführen.

Gemäß dem Ursprungszuchtbuch werden demnach Stern Stuten in Stern Stuten 1. Prämie und Stern Stuten 2. Prämie unterteilt. Stuten, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen und im Rahmen der Bewertung der Eintragsmerkmale mit der Gesamtnote mind. 8.0 – 1. Prämie bewertet werden, erhalten bei Eintragung das Prädikat „Stern Stute 1. Prämie“ und können mit erfolgreich abgelegter Stutenleistungsprüfung wie bisher das Modell Prädikat erreichen.

Hat eine Stern Stute 1. Prämie die Stutenleistungsprüfung erfolgreich abgelegt und eine Größe von mind. 1,58 m wird sie zur Kron-Stute. Sobald sie 7 Jahre alt ist und 2 Nachkommen hat, erhält sie das Prädikat Modellstute.

Stuten mit den entsprechenden Voraussetzungen, die im Rahmen der Bewertung der Eintragungsmerkmale mit 7,5 bis 7,9 – 2. Prämie bewertet werden, erhalten bei Eintragung das Prädikat „Stern Stute 2. Prämie“. Nach erfolgreich abgelegter Stutenleistungsprüfung erhalten sie die Auszeichnung „Stern Stute leistungsgeprüft“.

Bisher konnten FPZV-Stuten nicht das Prädikat „Kron“ erhalten und wurden durch die Stern-Vergabe allein durch erfolgreich abgelegte Leistungsprüfung qualitätsmäßig gegenüber gleichwertigen Stuten im Ursprungszuchtbuch abgewertet. Mit der Anpassung wird gewährleistet, dass die Stuten im FPZV bei entsprechenden Voraussetzungen die gleichen Qualitätsmerkmale wie im Ursprungszuchtbuch erhalten.

Da die in der ZBO 2016 verankerten LP-Richtlinien der FN für die Leistungsprüfungen bereits Anwendung finden und alle Aktualisierungen der ZBO dem aktuellen Tierzuchtrecht entsprechen, wurde auch die Prämienvergabe bereits bei der Zuchtschaureise 2016 berücksichtigt. Die Vergabe der Prämien „Stern Stute 1. und Stern Stute 2. Prämie“ erfolgte unter Vorbehalt der Zustimmung der Mitgliederversammlung im Frühjahr 2017.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Der Vorstand des Friesenpferde-Zuchtverbandes e.V.



Große Trauer auf dem Perlbachhof: Wybke und Wubbe oet Scharmer sind tot.

Perlenpower- die freilaufenden Hengste

Die beiden FPZV-Deckhengste Wybke und Wubbe oet Scharmer leben nicht mehr. Innerhalb einer Woche verstarben beide im Alter von nur 17 Jahren.

Wer kannte sie nicht, die beiden Hengste aus Bayern, die mit ihrem Schaubild "Perlenpower-die freilaufenden Hengste" die Zuschauer in ihren Bann zogen. Im In- und Ausland haben die beiden den FPZV würdevoll vertreten.

Wybke wurde bereits 2009 am Friesenhof Steinbauer geboren. Im Herbst 2009 bekam er Wubbe, wie er von allen kurz genannt wurde, als Spielgefährten. Beide wuchsen zusammen auf, wurden gleichzeitig ausgebildet und 2004 beim FPZV zur Körung vorgestellt und haben diese Hürde auch geschafft. Wybke wurde sogar Körungssieger. Beide gingen wiederum zusammen
auf die HLP nach München, wo sie mit Bravour Ihre Prüfung ablegten und in den Deckeinsatz durften.
Beide waren beste Freunde bis in den Tod. Beide zusammen aufgewachsen-beide zusammen diese Erde verlassen.
Aber was war Ende Juli 2016 passiert? Sie bekamen ein paar Stunden zeitversetzt Probleme mit dem Dünndarm. Die tragische Diagnose von beiden: Darmverschlingung.

Wubbe habe ich sofort in die Klinik gebracht und er wurde dort notoperiert, was er auch überstanden hat. Derweil fuhr ich nach Hause und musste mit Entsetzen feststellen, dass nun auch Wybke schwerste Kolikanzeichen hatte. Sofort fuhr ich auch mit ihm in die Klinik. Vor der Kliniktür brach er aber zusammen, die Hilfe kam zu spät und er verstarb noch im Hänger.
Wubbe ging es den Umständen entsprechend gut, bis er nach vier Tagen in der Nacht nochmals eine Not-OP brauchte. Ein 10cm langes Darmstück hatte sich nicht regeneriert und musste entfernt werden. Auch dies hat er tapfer überlebt, aber leider ging es ihm dann von Stunde zu Stunde schlechter, da er bereits eine Blutvergiftung hatte. Er hat gekämpft, aber doch verloren. Mittags wurde Wubbe von seinem Leiden dann erlöst und er konnte Wybke über die Regenbogenbrücke folgen.

Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Jeder der mich kennt, weiß wie sehr ich an meinen Buben gehangen habe und dass ich alles versucht habe, um sie zu retten.
In ihren vielen Nachkommen leben sie weiter, auch wenn das momentan nur ein schwacher Trost für mich ist.
Ich kann nur noch Danke sagen an meine beiden Jungs. Danke, dass ich euch 17 Jahre haben durfte.
Auch wenn euer Platz nun leer ist, in meinem Herzen bleibt ihr für immer.

Gabi Steinbauer


Wubbe oet Scharmer

Wypke

Fohlen geboren - die Formalitäten nach der Fohlengeburt

www.natural-golden.de

Als aller erstes erfolgt eine Geburtsmeldung bei der Geschäftsstelle des FPZV.

Hierzu muss spätestens 4 Wochen nach der Fohlengeburt der Deckschein, den Sie vom Hengsthalter erhalten haben, mit den entsprechenden Angaben zum Fohlen bei der Geschäftsstelle eingehen.

Bezüglich des Namens für das Fohlen gibt es jedes Jahr bestimmte Anfangsbuchstaben, dieses Jahr sind es A, B und C. Diese Buchstaben richten sich nach den Vorgaben des Mutterstammbuches KFPS.

Zwingend erforderlich ist die Angabe der Halter Registriernummer (HIT) auf dem Deckschein. Ohne diese Nummer können keine Papiere für das Fohlen erstellt werden.
Wo die HIT-Nummer beantragt werden muss, ist abhängig vom Bundesland in dem Sie leben. Eine Übersicht der zuständigen Stellen finden Sie hier: http://www.hi-tier.de/ads-adress.html
Wenn Sie Ihre Stute in Pension eingestellt haben und keinen eigenen Stall besitzen (und somit nicht Pferdehalter sondern "nur" Eigentümer sind), dann geben Sie die Tierhalter-Registriernummer Ihres Stallbesitzers an.

Nachdem die Geburtsmeldung in unserer Geschäftsstelle eingegangen ist, erhalten Sie einen Mikro-Chip und ein Bestätigungsschreiben zugesendet. Dieser Chip muss durch Ihren Tierarzt dem Fohlen gesetzt werden.
Die vom Tierarzt ausgefüllte und unterschriebene Bestätigung zusammen mit den Barcode-Aufklebern senden Sie bitte wieder an die Geschäftsstelle zurück.

Der nächste Schritt ist dann die Vorstellung des Fohlens auf einer Zuchtschau des FPZV. Die Termine und Orte sind unter Zuchtschauen zu finden. Ebenso gibt es auf dieser Seite eine Information mit wichtigen und hilfreichen Zuchtschautipps: welche Unterlagen werden benötigt, wie läuft eine Zuchtschau ab, auf was ist zu achten, etc.

Auf der Zuchtschau besteht die Möglichkeit, dass Sie ihr Fohlen noch mit dem Brand des FPZV versehen lassen können. Dies wird auf dem Bewertungsbogen per Unterschrift dokumentiert: FPZV-Brand ja - nein.

Noch ein letzter Hinweis: um für das Fohlen Papier zu bekommen, ist auch die DNA notwendig. Hierzu werden von Mutter und Fohlen Haare benötigt.
Bitte denken Sie daran, falls die Stute verstirbt, dass Sie zum DNA-Nachweis ihr noch Haare entnehmen müssen. Am besten ist es, wenn Sie ein kleines Büschel Mähnenhaar, knapp oberhalb der Widerristes rausziehen. Genauso muss beim Fohlen verfahren werden. Beide Haarproben werden dann in separate Tütchen verpackt, beschriftet und an unserer Geschäftsstelle gesendet.

Neuigkeiten auf der Homepage

Liebe Mitglieder und Friesenfreunde,

in den letzten Wochen hat sich einiges auf der Homepage des FPZV getan.

Unter dem Menüpunkt "Zuchtbuch Online" gibt es unter "FPZV-Hengste" nun für jeden Hengst ein Hengstportrait mit den wichtigsten Informationen.

Desweitern wurde die Rubrik "Angebote für Mitglieder" neu angelegt.
Dort finden sie Lehrgänge, Kurse, Stammtische,... bei vielen Veranstaltungen erhalten FPZV-Mitglieder Vergünstigungen.
Schauen Sie doch mal vorbei, vielleicht ist auch was für Sie dabei.

Zorro C. ist tot

“Was man tief in seinem Herzen trägt, kann der Tod einem nicht nehmen.”
- J.W. von Goethe -

Völlig unerwartet, nach nur einigen Stunden Krankheit, mußten wir am Ostersonntag Zorro in der Klinik einschläfern lassen. Eine eitrige Bauchfellentzündung, hervorgerufen durch einen geplatzten Darm, ließ uns keine andere Wahl.

2002 kam Zorro als dreieinhalbjähriger Junghengst in unseren Besitz, aufgezogen von Friedhelm Tietjen in Marschhorst, sein erster Nachwuchs aus dem Eis, wie Friedhelm immer sagte. Von Anfang an verzauberte Zorro uns mit seinem Charme und seinem liebenswerten, sanften Charakter. Er war nicht immer der mutigste Kämpfer, aber wenn ich als seine Reiterin oder Fahrerin ihm sagte, “das machen wir so”, dann hatte er stets Vertrauen und folgte mir willig.

Völlig unkompliziert beim Einreiten, hatte ich mit ihm nach nur drei Wochen unter dem Sattel, seinen ersten Auftritt bei der großen Galaveranstaltung der Ostseequadrille in Neustadt/Dosse. Zehn Jahre lang hatten Zorro und ich zusammen in der Ostseequadrille viele schöne und aufregende Auftritte. Auch außerhalb der Quadrille hatten wir viele Showauftritte, allein oder mit anderen Pferden. Er genoss stets das Bad in derMenge, vor allem die anschließenden Streicheleinheiten der Zuschauer.

Durch seine barocke und imposante Ausstrahlung gewann er alle Herzen.

Sein letzter öffentlicher Auftritt war im Februar 2016 die Verabschiedung eines Majors bei der Bundeswehr in Munster, als dieser die Parade hoch zu Ross abnahm.

17 Jahre und zwei Tage, mehr Lebenszeit wurde Zorro nicht gegönnt. Wir werden ihn nie vergessen, möge er in seinen Kindern weiterleben.


Marliese und Klaus Janßen


Gigolo lebt nicht mehr

Für uns überraschend ist am 9.3.2016 unser Gigolo mit 22 Jahren gestorben.

Noch am Vortag stand er im Sonnenschein im Schnee auf der Weide und hat seiner Herde zugeschaut.
Mit ihm verlieren wir eine charakterstarke Pferdepersönlichkeit die hoffentlich in seinen Nachkommen weiter lebt!

Familie Zanon vom Bellihof.


Die Körung 2016

von Dr. Hartwig Tewes, Zuchtleiter des FPZV


Der Friesenpferde-Zuchtverband (FPZV) musste sich für dieses Jahr einen neuen Ort für seine Körveranstaltung suchen.

Die Körung ist immer ein Hauptereignis im züchterischen Jahresablauf. Dazu müssen natürlich auch die äußeren Verhältnisse passen. Diese sollten für Zwei- und Vierbeiner optimal sein. Das war im traditionsreichen und pferdefreundlichen Dillenburg leider nicht immer gegeben. Der Zahn der Zeit hatte hier doch schon einiges angenagt.
Deshalb wich man aus nach Alsfeld in das dortige Pferdezentrum, das jetzt nach der Fusion im Besitz des hannöverschen Zuchtverbandes ist. Die Anlage steht jetzt auch schon 25 Jahre, ist aber in einem guten Zustand und bietet alle modernen Einrichtungen. Zudem ist Alsfeld durch die Autobahnnähe verkehrsgünstig zu erreichen und es liegt in der geografischen Mitte Deutschlands.
Also galt es, einen neuen Versuch zu wagen, schließlich war man früher schon mal in Alsfeld. Der Versuch ist gelungen, die Resonanz der Organisatoren und der Zuschauer war positiv, somit wird Alsfeld in der engeren Auswahl als Veranstaltungsort bleiben.

Der Ablauf der Körung wurde wegen der wenigen angemeldeten Hengste gestrafft, um wenig Leerlauf entstehen zu lassen. Die Besichtigung und Bewertung der Hengste erstreckt sich über mindestens vier Vorstellungen. Traditionell beginnt es mit dem festen Boden, dabei wird auf die Formation der Hufe und die Stellung der Gliedmaßen geachtet. Eine von den Zuschauern gerne „übersehene“ Übung, die aber für die Kommission große Aussagefähigkeit besitzt.
„Das Pferd muss sein Leben lang zu Fuß gehen“, entsprechend muss das Fußwerk beschaffen sein. Hier wird bei Körentscheidungen häufig Unverständnis erzeugt, weil der Zuschauer Feinheiten der Hufformation, der Gliedmassenstellung, der Beinführung und der Gelenksausprägung nicht genau erkennen kann. Aber diese Kriterien sind enorm wichtig, gerade auch im Bezug auf ihre Vererbbarkeit.
Da muss sich die Kommission immer zwingen, mit Kompromissen sehr sparsam umzugehen.

Nach der Absolvierung des festen Bodens konnten die Junghengste ihr weiteres Programm in der Halle ableisten. Die Reithalle in Alsfeld verfügt über einen griffigen und elastischen Boden. Hier konnten die Körkandidaten ihr Potential voll ausspielen.

Die Bewertung der Hengste erfolgt nach dem bekannten Schema mit sechs Einzelnoten. Diese werden unterschiedlich gewichtet. Zusammenfassend wird das Exterieur mit 40 % und die Bewegungsqualität mit 60% berechnet. Ein positives Körurteil erfordert eine Gesamtnote von 7.5 und besser. Eine hohe Gewichtung erhält die Beurteilung des Schrittes. Dabei wird immer auf die Kriterien Takt, Fleiß und Raumgriff geachtet. Genügend Bewegungsfreiheit in der Schulterpartie ist unabdingbare Voraussetzung.
Eine erneute Besichtigung der Junghengste erfolgt dann noch zweimal am folgenden Tag. Diese mehrfache Begutachtung der Hengste mag übertrieben erscheinen, aber sie dient der letzten Ausräumung von Zweifeln und sie soll dem Hengstbesitzer das Gefühl geben, dass sein Tier nach menschlichem Ermessen gründlich besichtigt wurde.

Am Nachmittag des zweiten Tages konnte dann schließlich ein Urteil verkündet werden. Zwei Hengste schafften das Klassenziel nicht ganz. Beides waren Vollbrüder aus zwei Jahrgängen. Sie waren typische Vertreter ihrer Rasse, aber zum Schluss reichte der Notendurchschnitt eben doch nicht ganz.

Somit wurden von den vier Kandidaten schließlich zwei gekört, ein dreijähriger und ein vierjähriger Hengst.

Natürlich muss es bei jeder Körung auch einen Sieger geben, das wurde in diesem Jahr „PRIMUS“ von Fedde fan Horp aus der Winnie von Arjon. Er kommt aus der Zucht und ist im Besitz von Gralf Meentzen, Nordenham. Der noch junge Hengst präsentierte sich mit viel männlichem und rassetypischem Ausdruck, schön geformter Oberlinie und gut bemuskelter Kruppe. Leichte Abstriche mussten in der Hufformation gemacht werden. Seine Grundgangarten waren alle im „guten“ Bereich, alle elastisch durch den Körper gehend. Interessant ist, dass er als Fohlen schon Jahrgangsbester wurde.

Notenmäßig knapp dahinter lag „MATTIS v. Urfftal“ von Keimpe Jan fan Bommelsteyn P.H. aus der Fardou f'e Sylsroe S, E.S. von Obe 314 aus der Zucht und im Besitz von Sylvia Schädlich, Bad Zwesten. Er ist ein Jahr älter als sein gekörter Kollege und entsprechend gereifter. Auch bei ihm musste man einige kritische Blicke auf das Fundament werfen.
Viel ausgleichen konnte er durch kraftvolle und taktsichere Bewegungen, die immer durch den ganzen Körper liefen.

Zur Abrundung der Körung gehört natürlich die Leistungsprüfung, erst danach ist die Eintragung in das HB I und voller Deckeinsatz möglich Ein langer Weg für die Hengste, aber die Stutenbesitzer werden es danken.

Traditionsgemäß werden bei der Körung auch die älteren Hengste noch einmal öffentlich vorgestellt, um sich ein Bild von ihrer Entwicklung machen zu können. Zudem erhalten die Zuschauer einen aktuellen Überblick über den Hengstbestand. Hengste älter als 15 Jahre sind allerdings von der Vorstellung befreit.

Der Tagessieger bei den älteren Hengsten wurde „SIEBO v. Polderhof“ ein Tjade-Sohn aus einer Atse 342-Mutter, gezogen und im Besitz des Polderhofs, Helmuth Brümmer.
Ihm folgte „TIEMEN DOO.“ von Felle 422 und Feitse 293 P., ein niederländischer Hengst im Besitz von Lia Nieboer (NL).

Der Verband wird sich, wenn die Konditionen stimmen, auch in 2017 für Alsfeld entscheiden.

Der Dank geht an die Körkommission und alle Helfer vor und hinter den Kulissen!


Die Ergebnisse der JHV und der Körung

Junghengst-Sieger 'Primus'
Foto: Klaus Vössing

Zu unserer diesjährigen Zentralen Hengstkörung am 20. und 21. Februar in Alsfeld waren - abgesehen von den bewährten Althengsten - fünf junge Deckhengst-Anwärter gemeldet.

Leider blieb ein Junghengst aus Polen der Veranstaltung fern, sodass sich der Körkommission - bestehend aus unserem Zuchtleiter Dr. Hartwig Tewes, Michael Bunse und Jakob Maier - vier Junghengste präsentierten, um den begehrten Titel "gekört" zu erhalten.

Die erste Sichtung der Junghengste durch die Körkommission begann am Samstag mit dem Messen, der Identifikation und der Vorführung auf hartem Boden. Danach folgte die Begutachtung jedes Junghengstes an der Hand und im Freilauf. Bei einer abschließenden gemeinsamen Schrittrunde waren alle vier Hengste noch einmal im direkten Vergleich zu sehen.

Am Samstagabend fand traditionell die Jahreshauptversammlung unseres Verbandes statt.

Nach dem Rücktritt des bisherigen Geschäftsführer Ulrich Seuser im November 2015, hatte Ralf Schneider als Beisitzer im Vorstand die Geschäftsführung des Verbandes kommissarisch weitergeführt. Er wurde nun zum neuen Geschäftsführer gewählt. Neu in den Vorstand kam als Beisitzer Monika Amelsberg, sodass der Vorstand nun wieder komplett ist.

Der Sonntag begann mit der letzten Besichtigung der Junghengste, bei der sich unsere Richter ein abschließendes Bild von den Köraspiranten machen konnten

Zwei Junghengste erhielten schließlich das Prädikat "gekört": 'Primus' aus der Zucht von Gralf Meentzen und 'Mattis vom Urfftal' im Besitz von Sylvia Schädlich.

Anschließend präsentierten sich die Althengste des FPZV, um nach Erhalt einer begehrten 1. Prämie noch um den Titel "Tagessieger der Althengste" zu kämpfen.

Zur Freude des FPZV wurden auch zwei bei den Landesverbänden gekörte Friesenhengste vorgestellt.

Im Rahmen der Körveranstaltung wurden zwei langjährige Züchter ausgezeichnet:
Gralf Meentzen und Josef Loy erhielten die goldene Plakette für Zucht und Haltung der FN. Beide haben bereits über 40 Fohlen im FPZV gezogen.

Das begeisterte Publikum erfreute sich im Rahmen eines abwechslungsreichen Schauprogramms an zahlreichen Auftritten unserer „Schwarzen Perlen“, die dabei ihre Vielseitigkeit als Reit- und Fahrpferde und insbesondere als ideale Freizeitpartner einmal mehr unter Beweis stellten. Zirzensische Lektionen, die Klassischen Arbeit an der Hand, Präsentationen an den langen Leinen und vor der Kutsche, sowie einige gerittene Schaubilder sorgten für einen kurzweiligen Nachmittag.

Den abschließenden Höhepunkt der gesamten Veranstaltung bildete die Bekanntgabe des Körungssiegers der Junghengste: 'Primus' konnte sich diesen Titel vor 'Mattis vom Urfftal' sichern, der somit Reservesieger wurde. „Tagessiegers der Althengste“ wurde 'Siebo vom Polderhof' aus der Zucht des Friesenpferdegestüts Brümmer - Der Polderhof - aus Bunderhee vor 'Tiemen Doo.' aus dem Besitz von Lia Niboer.

Für ihre Zuchtzulassung im nächsten Jahr absolvieren die gekörten Junghengste ihre Hengstleistungsprüfung vom 07.09.2016 – 26.10.2016 in Redefin.

Der FPZV wünscht dafür allen Teilnehmern viel Erfolg !


Die Körergebnisse


Tagessieger der Althengste: 'Siebo vom Polderhof'
Foto: Klaus Vössing

'Primus' mit seinem Züchter und Besitzer Gralf Meentzen
Foto: Klaus Vössing

Präsident Helmuth Brümmer und Gralf Meentzen
Foto: Klaus Vössing

Monika Amelsberg auf 'Siebo vom Polderhof' und Gerald Spekker auf 'Tjade'

Die strahlende Besitzerin des gekörten 'Mattis vom Urfftal'
Foto: Marion Bunse

Dr. Hartwig Tewes, bei der Identifikation der Junghengste
Foto: Marion Bunse

Pressemitteilung zur Körung des FPZV

Plakat der Körung

Schwarze Pferdestärken in Alsfeld/Hessen
Auf nach Alsfeld – zur Zentralen Hengstkörung des Friesenpferde-Zuchtverbandes e. V. (FPZV)


In diesem Jahr findet die alljährliche Friesenhengstkörung des Friesenpferdezucht-Verbandes e.V. (FPZV) nach langer Zeit wieder im Pferdezentrum in Alsfeld statt. Vom 20. bis 21. Februar werden hier die „schwarzen Perlen“ für einen ganz besonderen Auftritt sorgen.
Friesenpferde gehören als Verwandte der Altspanischen Pferde zu den ältesten Pferderassen Europas und üben schon aufgrund ihrer schwarzen Farbe und ihrer majestätischen Erscheinung seit Jahrhunderten eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus.
Der Friesenpferde-Zuchtverband e.V. als einzige staatlich anerkannte Züchtervereinigung für Friesenpferde in Deutschland und Mitglied der FN, hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1979 der Förderung von Zucht, Haltung und Verbreitung gewidmet. Das Hauptziel ist die Erhaltung dieser einmaligen Rasse durch Reinzucht als Gebrauchspferde für Freizeit und Sport.
Die zentrale Hengstkörung ist ein wichtiger Termin für Friesenfreunde aus ganz Deutschland. Nur hier haben Stutenbesitzer die Gelegenheit, sich den Vater ihres zukünftigen Fohlens hautnah im direkten Vergleich anzusehen. Besucher erhalten Informationen rund um das Friesenpferd und in persönlichen Gesprächen findet ein Austausch unter Friesenliebhabern statt.
Aufgrund der zentralen Lage der märchenhaften Fachwerkstadt und des staatlich anerkannten Erholungsortes direkt an der A 5 in der Mitte von Deutschland verbinden Friesenfreunde den Besuch der Hengstkörung gern mit einem kurzen Wochenendaufenthalt, um Alsfeld mit seinen Sehenswürdigkeiten und der reizvollen Altstadt mit über 400 Fachwerkhäusern kennen zu lernen.
In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Hengstkörung des Friesenpferde-Zuchtverbandes e.V. immer mehr zu einem besonderen Erlebnis wird. Die angehenden Köraspiranten und natürlich die Althengste zeigen sowohl den Richtern als auch dem begeisterten Publikum ihr enormes Bewegungspotenzial.
Am Samstag finden die erste und zweite Besichtigung der Junghengste sowie ein Workshop zum korrekten Vorstellen und Bewerten von Friesenpferden mit dem Zuchtleiter des FPZV, Dr. H. Tewes statt.
Der Höhepunkt der Körveranstaltung wird am Sonntag mit der Präsentation und der Bekanntgabe der Ergebnisse der Junghengstkörung sowie der Althengstkörung mit der Wahl des Tagessiegers werden. Einige Showeinlagen zeigen die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Friesenpferde. Von klassisch-barocker Arbeit an der Hand über Präsentationen vor der Kutsche und unter dem Sattel ist für jeden etwas dabei. Im letzten Jahr war die große Reithalle bis auf den letzten Platz mit Zuschauern gefüllt, wir hoffen auch in diesem Jahr wieder auf eine große Resonanz.
Die Eintrittskarten können Sie vor Ort am Eingangsbereich erwerben, für Essen und Trinken ist bestens gesorgt.
Erleben Sie als Besucher der Hengstkörung einmalige Momente und den Charme sowie die majestätische Ausstrahlung der Deckhengste des Friesenpferde-Zuchtverbandes e.V.!
Der FPZV freut sich, seine Mitglieder und Friesenfreunde aus ganz Deutschland und dem Ausland herzlich willkommen zu heißen.
Der Eintritt am Samstag sowie die Teilnahme am Workshop ist frei, am Sonntag kostet der Eintritt für Erwachsene 5 Euro, für Kinder bis 14 Jahre 2,50 Euro, Kinder unter 1 m frei.
Der genaue Zeitablauf steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.


Körung und Jahreshauptversammlung

Bild: Sonja Steubesand

Das "Neue Jahr" hat noch garnicht richtig angefangen, aber die Vorbereitungen für die nächste Veranstaltung des Friesenpferde-Zuchtverbandes laufen schon auf Hochtouren.

Am 20. und 21. Februar finden die Körung und die Jahreshauptversammlung unseres Verbandes statt.
Dieses Jahr nicht in Dillenburg, sondern im Pferdezentrum Alsfeld, An der Hessenhalle 5, 36304 Alsfeld.

Am besten erreichen Sie den Veranstaltungsort über die A5, Ausfahrt Alsfeld WEST.

Den zeitlichen Ablauf können sie hier herunterladen, er wird sich ähnlich gestalten, wie die letzten Jahre:
Samstags werden die Junghengste angeliefert und auf hartem Boden, sowie das erste Mal auf der Dreiecksbahn, gemustert.
Abends findet dann um 19 Uhr die Jahreshauptversammlung im Hotel " Zur Schmiede" statt, Einlass ist ab 17:30 Uhr. Sonntags werden die Junghengste abschließend gemustert, die Althengste werden präsentiert und es erfolgt die Bekanntgabe der Körergebnisse.
Selbstverständlich stehen auch wieder Showeinlagen auf dem Programm.

Der Eintritt am Samstag ist frei.

Sonntags:

Erwachsene: 5,00 Euro
Kinder bis 14 Jahre: 2,50 Euro
Kinder bis 1m Größe sind frei  


Die Sitzplätze sind nicht nummeriert, freie Platzwahl, die Veranstaltungshalle ist beheizt.

Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt.


Hier noch die genau Adresse des Hotels:

Hotel Zur Schmiede
Pfeiffer GmbH
Ziegenhainer Straße 26
36304 Alsfeld
Tel.: +49 (6631) 793830
Fax: +49 (6631) 7938360
E-Mail: info@zur-schmiede.de


Die Vorstandschaft des FPZV freut sich darauf, viele altbekannte Gesichter, aber auch genauso viele neue Friesenfreunde auf dieser Veranstaltung zu begrüßen.


Sämtliche Formulare zur Anmeldung eines Hengstes zur Körung finden Sie unter dem Menüpunkt Hengstkörungen.



Jahresrückblick

Foto: Natural-Golden.de

Liebe Mitglieder des FPZV, liebe Friesenfreunde,

wieder ist ein ereignisreiches Jahr vergangen, in dem sich in unserem Verband einiges getan hat.

Nachdem der langjährige Präsident Klaus Vössing bei der Jahreshauptversammlung im März, die traditionell am Vorabend der Körung stattfand, nicht mehr zur Wahl stand, liegen nun die Geschicke den FPZV in den Händen unseres neuen Präsidenten, Helmuth Brümmer. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals für die langjährige engagierte Mitarbeit bei Klaus Vössing bedanken.

Anlässlich der am darauffolgenden Tag stattgefundenen Körung konnten drei Hengste das Prädikat gekört erlangen:
'Henry vom Nieslerhof', im Besitz von Cordula Loderer, durfte, nachdem er bereits 2014 seine Hengstleistungsprüfung abgelegt hatte, direkt in den Deckeinsatz gehen. Die beiden weiteren gekörten Hengste waren 'Hektor vom Urfftal', Besitzerin Sylvia Schädlich, und 'Jildert' im Besitz von Helmuth Brümmer, diese werden voraussichtlich im kommenden Jahr ihre HLP ablegen.

Insgesamt hielt der FPZV im Sommer deutschlandweit vier Zuchtschauen ab, auf denen die Zuchtkommission viele gute Prämien vergeben konnte. Die besten Pferde dieser Schauen werden anlässlich der Jahreshauptversammlung am 20.02.2016 nochmals geehrt.

Weiterhin wurden 2015 die ersten Stutenleistungsprüfungen nach den neuen allgemein gültigen Richtlinien der FN abgehalten.

Doch nicht nur bei den Pferden gab es viele Aktivitäten!

Wie Sie sicherlich bereits gesehen haben, erstrahlt die Homepage des FPZV seit Mitte des Jahres in einem komplett neuen Design.
An dieser Stelle möchten wir gerne besonders auf unser "Zuchtbuch-Online" hinweisen, in dem Sie als Verbandsmitglied alle Stammdaten der im FPZV registrierten Pferde inklusive der Zuchtwerte abrufen und sogar Verpaarungen durchrechnen können.

Auch außerhalb der Hengstkörung und der Zuchtschauen war der Verband in der Öffentlichkeit aktiv.

Wir präsentierten uns im August bei den FEI Europameisterschaften in Aachen am "Tag der deutschen Pferdezucht" im Rahmen eines schönen Schaubildes, bei dem die Friesen ihre Vielseitigkeit demonstrieren konnten.
Erstmals seit längerem war der FPZV während der hannoverschen "Jagd & Pferd" Anfang Dezember wieder auf einer Messe mit einem Informationsstand vertreten und auf einigen unserer Veranstaltungen konnte wir neue Mitglieder gewinnen.
Auch im Jahre 2016 wollen wir die positive Öffentlichkeitsarbeit fortsetzen und freuen uns über die Unterstützung engagierter Mitglieder.

Jetzt schon möchten wir alle Mitglieder und Freunde des Friesenpferdes auf den nächsten Termin des FPZV aufmerksam machen, dies ist die Körung vom 20.-21.02.2016 in Alsfeld.

Und für unsere aktiven Züchter gibt es noch den Hinweis auf die Anfangsbuchstaben der Fohlennamen.
Diese sind nächstes Jahr: A - B - C

Nun möchten wir diesen Rückblick auf 2015 abschließen mit ein paar Gedanken zur Weihnachtszeit ...

Zeit für ein herzliches Dankeschön an Sie - unsere Mitglieder, Freunde und Gönner für Ihre Unterstützung und Treue.

Zeit auch für die besten Wünsche: für ein besinnliches Weihnachtsfest und einen gelungenen Jahreswechsel.

Wir wünschen Ihnen allen ein wenig Zeit, der Hektik des Alltags zu entkommen und freuen uns darauf, mit Ihnen und dem FPZV im neuen Jahr Mensch und Friesenpferd wieder ein Stück näher zusammenzubringen.

Es grüßen ganz herzlich der Vorstand und das Sekretariat des FPZV

Ein Hinweis in eigener Sache sei an dieser Stelle noch erlaubt:
Vom 18.12.2015 bis 04.01.2016 ist unsere Geschäftsstelle geschlossen.
Ab Dienstag, 05.01.2016, sind wir gerne wieder für Sie da!

Stutenleistungsprüfung im Reitstall Steinberg bringt 4 neue Sterne hervor

Gruppe mit Richtern

Text: Monja Kaminski (Neuenkirchen) • Fotos: Greta Versemann
Am 5. Dezember 2015 fand im Reitstall Steinberg eine Leistungsprüfung Reiten für Stuten und Wallache des Friesenpferde Zuchtverbandes (FPZV) gemäß den LP-Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) vom 4. Mai 2015 statt.
Für den Reitstall Steinberg war dies bereits die zweite Veranstaltung seit Übergang des Betriebes von Klaus und Marliese Janßen auf Frederik und Sandra Weber im März 2015, die im Rahmen einer FPZV-Prüfung durchgeführt wurde. Marliese Janßen zeigte sich organisatorisch bewährt in der Vorbereitung dieser Prüfung mit dem FPZV, der, vertreten durch Michael Bunse, das Geschehen vor Ort überwachte.
In der sturmumtobten Reithalle des Reitstalls Steinberg stellten sich drei Stuten sowie ein Wallach den Richtern Frau Botterbrodt-Weilage und Herrn Weilage sowie dem Fremdreiter Thomas Wall der Beurteilung.

Nach Präsentation der Pferde durch den eigenen Reiter in einer Dressuraufgabe wurde die Beurteilung von Gangarten und Rittigkeit durch die Einschätzung des Fremdreiters ergänzt.
Die jüngste Stute 'Kaja K', eine elegante 4-jährige Tochter des Deckhengstes 'Zorro C' und der 'Rebecca Ster' machte den Anfang. Sowohl unter ihrem Reiter Frederik Weber als auch dem Fremdreiter zeigte sich 'Kaja K' in überzeugender Manier und großer Lust am Galopp und wurde mit einer Gesamtnote von 7,5 belohnt.
Im Anschluss wurde die typvolle 6-jährige Stute 'Enya K' aus gleicher Anpaarung von 'Zorro C' – Besitzerin Marliese Janßen selbst vorgestellt und erzielte mit einer ausgeglichenen, souveränen Leistung eine Wertnote von 7,4.
Beide Stuten wurden gezogen und stehen im Besitz von Monja Kaminski, deren Freude über diesen doppelten Erfolg entsprechend groß war.

Phytje beim Abreiten

'Wilma von Alt Wittenbergen', eine 8-jährige Tochter des 'Jakob 302' mit großer Ausstrahlung, rundete unter ihrem Reiter Frederik Weber das Leistungsbild der Stuten ab und wurde mit einer 7,1 bewertet. Besitzerin Petra Steineckert war sichtlich zufrieden.
Das Highlight und Abschluss des Tages bot der 10-jährige Ster-Wallach 'Phytje' aus der 'Zentis K Ster' und ebenfalls ein 'Zorro C'- Nachkomme, der mit überragenden Gängen und herausragender Rittigkeit unter Reiterin Petra Wilkens punktete.
Das phänomenale Ergebnis von 8,2 erzeugte große Freude und Stolz bei seiner Besitzerin Sigrid Versemann, die 'Phytje' schon als Fohlen zu sich holte.
Alles in allem war diese erste Feldprüfung des FPZV im Reitstall Steinberg ein voller Erfolg und wurde von zahlreichen Besuchern begleitet. Bei Butterkuchen und Sekt wurde noch etwas gefeiert.
Deckhengst 'Zorro C' hat bei dieser, sowie bei der Leistungsprüfung im Polderhof, an der seine Tochter, die 7-jährige Stute 'Annemieke' (aus der 'Ellemieke') ihre Prüfung mit einer Note von 7,4 bestand, seine Vererberqualitäten wieder einmal unter Beweis gestellt. Er ist nach wie vor im Reitstall Steinberg zu Hause und in vollem Deckeinsatz (email www.reitstall-steinberg.de).

Pferd & Jagd in Hannover


Der Friesenpferde-Zuchtverbandes e. V. (FPZV) präsentierte sich als Aussteller vom 3.12. – 6.12. zu Gast auf Europas größter Messe für Pferde, Jagd und Angeln in Hannover – der „Pferd&Jagd“. Die interessierten Besucher konnten sich in Halle 17 beim Stand oder in Halle 16 bei täglichen live Showvorführungen in der „Manège Baroque“ ein Bild der edlen Friesenpferde machen. Die schwarzen Perlen waren definitiv ein Publikumsmagnet und präsentierten sich gewohnt imposant und anmutig zur Musik, die begeisterten Zuschauer konnten sich danach am Stand des FPZV über die Rasse der Friesenpferde und über die Arbeit des Friesenpferde-Zuchtverbandes e. V. informieren. Ein gelungenes Wochenende, das allen Beteiligten wieder gezeigt hat: Friesenpferde begeistern!


Der FPZV auf der Pferd & Jagd

Vom 3.-6. Dezember 2015 präsentiert sich der FPZV auf der Pferd & Jagd in Hannover. Am Stand B40 stehen wir Ihnen für Fragen und Interessenaustausch im persönlichen Gespräch zur Verfügung.


Im Aktionsring "Manège Baroque" am Messestand zeigen Reiter unseres Verbandes im Tagesprogramm ihr Können in der Klassisch-Barocken Reiterei.


Download Infoflyer zur Messe

Erstmalig werden wir auf der Messe das neue Erscheinungsbild des FPZV mit neuem Logo und Messestand der Öffentlichkeit präsentieren.

Wir freuen uns daher sehr auf Ihren Besuch und viele interesssante Gespräche und Begegnungen mit Gleichgesinnten.

Erste FPZV Stutenleistungsprüfung auf dem Friesenpferdegestüt Brümmer in Bunderhee

Tomke vom Polderhof - Siegerin der Stutenleistungsprüfung - mit ihrer Besitzerin Christine Lüers-Karn

Erstmalig fand eine Stutenleistungsprüfung des Friesenpferde Zuchtverbandes e.V. (FPZV) auf dem Friesenpferdegestüt Brümmer „Der Polderhof“ in Bunderhee / Ostfriesland statt - gemäß den LP-Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) vom 4. Mai 2015. Vom FPZV waren Elke Zanon und Ulli Seuser als Abgesandte für die ordnungsgemäße Durchführung und Überwachung zuständig.

In der großen Reithalle des Polderhofes präsentierten sich vier Friesenstuten den Richtern Heinz Hofschröer und Hans-Hermann Altmeppen-Többen. Nach der Vorstellung unter dem „eigenen“ Reiter wurden alle Gangarten und die Rittigkeit der vorgestellten Stuten auch unter der Fremdreiterin Vanessa Beyen bewertet, die mit ihrem reiterlichen Einfühlungsvermögen die Stuten in bester Manier vorritt. So konnten drei der vier gemeldeten Friesenstuten die Stutenleistungsprüfung erfolgreich absolvieren.

Den Anfang machte die 9jährige Tochter des Polderhof-Deckhengstes Tjade: „Tomke vom Polderhof“ (aus der Xena „ster“). Sie überzeugte in einer souveränen Vorstellung sowohl unter ihrem Reiter Gerald Spekker, als auch unter der Fremdreiterin und wurde somit verdient Siegerin der Stutenleistungsprüfung mit einer phänomenalen Wertnote von 8,1. Ihrer stolzen Besitzerin Christine Lüers-Karn stand die Freude ins Gesicht geschrieben; sie hatte die auf dem Polderhof geborene Stute schon als Fohlen gekauft.

Die 7jährige Stute „Annemieke“ (v. Zorro C. aus der Ellemieke) im Besitz von Susanne Erichsen zeigte sich ebenfalls sehr typvoll und bewegungsstark und erhielt mit der Wertnote 7,4 den zweiten Platz. Eine weitere, auf dem Polderhof gezogene Stute verdiente sich die Wertnote 7,27: „Eeske vom Polderhof“, ein 6jähriges Pferd von Veyht J.L. (aus der Maike B.) überzeugte unter ihrem Reiter und Ausbilder Gerald Spekker.

Eine Trostschleife gab es noch für die Stute Xenia v. Mühlenhof, die die Prüfung leider nicht zu Ende bestreiten konnte.


Für alle Beteiligten war die erste Stutenleistungsprüfung auf dem Polderhof eine gelungene Veranstaltung mit tollen Friesenpferden und guter Stimmung. Und so endete der ereignisreiche Nachmittag mit einem gemütlichen Beisammensein im Gästehaus „Piaffe“, das Zuschauer, Pferdebesitzer, Reiter und Richter mit Kaffee, Ostfriesentee und frischem Kuchen sowie klassischer Musik versorgte.

Im Vorfeld der Stutenleistungsprüfung fand am Vormittag auf dem Polderhof die Sitzung des FPZV-Vorstandes unter Leitung des Präsidenten und Polderhof-Besitzers Helmuth A. Brümmer statt. Die aus dem ganzen Bundesgebiet angereisten Vorstandsmitglieder ließen es sich im Anschluss nicht nehmen, die Stutenleistungsprüfung zu besuchen und waren angetan von den gut vorbereiteten Stuten, die die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour absolvierten.


Gerald Spekker auf
"Tomke" vom Polderhof

Stute "Annemieke" in der Dressurprüfung der Klasse A

„Eeske vom Polderhof“ unter Fremdreiterin Vanessa Beyen

Zuschauer auf der Galerie verfolgen das Geschehen

„Eeske vom Polderhof“ mit ihrem Reiter Gerald Spekker

FPZV-Präsident Helmuth A. Brümmer mit den Richtern Hans-Hermann Altmeppen-Többen und Heinz Hofschröer (v.l.)

Helmuth A. Brümmer überreicht einen Blumenstrauß

Siegerstute „Tomke vom Polderhof“ mit Besitzerin Christine Lüers-Karn

FEI Europameisterschaften in Aachen 2015 – 23.500 Besucher am Tag der deutschen Pferdezucht - der FPZV war dabei!

Fedde van Horp mit seinem Besitzer Josef Loy


Am „Tag der deutschen Pferdezucht“ am 18. August 2015 präsentierte sich der Friesenpferde-Zuchtverband e.V. im Rahmen der Europameisterschaften in Aachen. Acht Hengste zeigten den begeisterten Zuschauern im Deutsche Bank Stadion die Vielseitigkeit des Friesenpferdes.


Im Schaubild „Schwarze Perlen“ waren sie als Fahr-, Turnier- und Showpferde zu bewundern. Den Anfang machte der fünffache Champion der Althengste und in 2015 „preferent“ erklärte Deckhengst Fedde fan horp, eindrucksvoll von seinem Besitzer Josef Loy an der Kutsche vorgestellt. Als sportliche Dressurpferde wurden sein vierjähriger Sohn und Körungssieger 2014, Janus von der Kornsmühle unter der Reiterin Christine Hlauscheck, Besitzerin Heike Schneider, und der neunjährige Deckhengst Tiemen-Doo, der bereits auf Erfolge in der holländischen Dressurklasse M2 und mehreren Landeswettbewerben aufweisen kann, unter seiner Besitzern Lia Nieboer vorgestellt. In barocker Aufmachung bewiesen die Deckhengste des Polderhofes Tjade, FPZV Junghengstsieger 2002 und Sieger der HLP 2002 in München Riem mit seinem Reiter Gerald Spekker und sein Sohn Siebo vom Polderhof, FPZV Junghengstsieger und Sieger der HLP 2011 in Redefin mit Monika Amelsberg ihr Können.


Auch Friesen aus dem Team des „Friesenpapstes“ Günther Fröhlich, die vielen Zuschauern aus dem Pferdemusical „Der Zauberwald“ unvergessen bleiben, durften nicht fehlen. Susanne Fischer-Fröhlich stellte den schon 21 jährigen Hengst Jonas von Wolfsberg vor, der 18 jährige Friesenhengst Stoffel zeigte unter der Reiterin Silvia Ortmanns sein Können, ebenso der 12 jährige Friesenhengst Salomon mit seiner Reiterin Tanja Liepack.


Die „Schwarzen Perlen“ haben eine glänzende Präsentation dargeboten, die noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.


Der Friesenpferde-Zuchtverband e.V. ist stolz auf die gelungene Vorstellung und dankt den Aktiven ganz herzlich für Ihr Engagement für das Friesenpferd und seinen Verband!

Impressionen vom Schaubild "Schwarze Perlen" bei der EM in Aachen

Stutenleistungsprüfungen im November und Dezember 2015


Feldprüfung für Stuten - nur Reiten

am 21.11.2015, 15 Uhr
"Der Polderhof" Friesenpferdegestüt Brümmer
Steinhausstraße 118a
26831 Bunderhee
Anmeldeschluss: 14.11.2015

Hier haben wir für Sie die entsprechenden Formulare für die Stutenleistungsprüfung auf dem Polderhof in Bunderhee als PDF hinterlegt:

Ausschreibung für die Leistungsprüfung in Bunderhee

Anmeldung zur Leistungsprüfung in Bunderhee


Feldprüfung für Stuten - nur Reiten

am 05.12.2015
Reitstall Steinberg
Gilmerdingen 16
29643 Neuenkirchen
Anmeldeschluss: 20.11.2015

Die Formulare für die Stutenleistungsprüfung im Stall Steinberg können Sie hier downloaden:

Ausschreibung für die SLP in Neuenkirchen

Anmeldung für die SLP in Neuenkirchen

Oktober 2015 - Zuchtschaureise USA und Kolumbien 2015

Hengst Motown mit seinem Besitzer Juan Ordonez und Richter M. Bunse, Zuchtschau Snohomish, WA


Mein Flug sollte am 05.10 mittags um zwölf in HH starten, nachdem unser Zuchtleiter aus privaten Gründen an der Teilnahme der Zuchtschaureise absagte, musste ich die Reise ohne ihn antreten.
Aufgrund der vielen Baustellen auf der nördlichen A7 entschied ich mich für eine zeitige Abfahrt, um 7 Uhr verließ ich mein Haus. Ich hatte wohl eine günstige Zeit zwischen der ersten und zweiten Welle des Berufsverkehrs erwischt und so war ich schon um 9 Uhr am Terminal. 3 Stunden Wartezeit hätte ich lieber zum Teil noch zu Hause verbracht.

Die Umsteigezeit in Frankfurt war mit einer Stunde recht knapp bemessen und so war ich froh, rechtzeitig am Abfluggate Richtung Bogota auf meinen Richterkollegen Ralf Schneider zu treffen, der gemeinsam mit mir die Zuchtschaureise bestreiten sollte. Vor dem Abflug noch schnell zum Schalter und das Ticket auf Economy + umgebucht und eigentlich war
damit das Taschengeld schon alle. Dies war aber bei der Dauer des Fluges von 11,5 Stunden eine gute Entscheidung, da die Sitze recht bequem sind und viel mehr Beinfreiheit bieten als die gewöhnliche Economyclass.

R.Schneider und M. Bunse bei der Nachbereitung der Zuchtschau Kalifornien, Ortzeit 00:30 Uhr

Jetzt sitzen wir hier im abgedunkelten Flieger, 22.10 deutscher Zeit, noch weitere 4 Stunden Flugzeit, und warten darauf was uns am Ende des Fluges in Bogota erwartet. Bogota ist eine Stadt mit ca. 8 Mill Einwohnern, sehr laut, die Luft ist voll mit Abgasen, die Straßen sind schlecht und man fährt von einem Stau in den nächsten.

Unsere Gastgeberin Dona Silvia Ramos holte uns mit ihrem Chauffeur am Flugplatz ab. Die Finca liegt auf ca. 2700 m Höhe und für die ca 30 km lange Fahrt brauchten wir 90 Minuten. Wellblechhütten und andere Bauten wechselten sich ab. Beim Durchfahren der Eingangspforte zur Finca betraten wir eine andere Welt. Alles sehr gepflegt und hübsch angelegt.


Am nächsten Tag warteten 12 Pferde auf unser Urteil, das mit einem Durchschnitt von 7,85 recht positiv ausfiel. Besonders erfreut hat uns, das wir 5 Zuchtstuten, die bisher beim KFPS eingetragen waren in unseren Zuchtverband übernommen werden konnten.

Die nächsten Pferde erwarteten uns in Kalifornien bei Pieter Franken und Cassandra Adams. Bei Temperaturen über 40 Grad wurden uns 15 Pferde vorgestellt, herausragend der Hengst Nanning, im Besitz von Roger Keithly, mit der WN 7,97. In USA gibt es aufgrund der riesigen Entfernungen keine zentrale Hengstkörung, üblicherweise werden die Hengste im Rahmen einer Zuchtschau gekört und dann zur HLP angewiesen. So passierte es auch hier, als dritter Richter fungierte Pieter
Franken, der auch in den Vorjahren bereits die Kommission ergänzt hatte. Nanning, ein erfolgreiches Dressurpferd, erfüllte die Voraussetzungen für zur Anerkennung der HLP über Sportergebnisse gleich mehrfach und darf nun nach der Eintragung in's HB I als Deckhengst fungieren.



Von Kalifornien ging es weiter nach Seattle, wo in Snohomish bei Don und Lisa Eckhardt, auf der Donida Farm und last but not least bei Linda Kindle auf der Okjen Farm insgesamt weitere 16 Pferde mit einem ähnlich guten Ergebnis wie in Bogota vorgestellt wurden. 

Insgesamt blicken wir auf eine erfolgreiche Zuchtschaureise Kolumbien/ USA zurück, bei der wir 42 Pferde für unser Stammbuch gewinnen konnten und hoffen auf ein ähnlich gutes Ergebnis im kommenden Jahr.

Grand Prix Hengst Nanning im Besitz von Roger Keithly, San Diego, Zuchtschau St. Jacinto, CA

Grand Prix Hengst Nanning im Besitz von Roger Keithly, San Diego, Zuchtschau St. Jacinto, CA

Grand Prix Hengst Nanning im Besitz von Roger Keithly, San Diego, Zuchtschau St. Jacinto, CA

Ehefrau und Schwägerin des Besitzers mit den Richtern M.Bunse und R. Schneider und dem VP FPZV USA, Pieter Franken, St. Jacinto, CA

Zuchtschau Oberurff

Wenn auch dieses Jahr, bedingt durch die geringen Bedeckungszahlen und die damit verbundenen wenigen Nennungen, die Zuchtschau sehr klein ausfiel, so war sie jedoch gut besucht und im kleinen Rahmen eine sehr gelungene Sache. Die Pferde wurden alle gut präsentiert und somit auch gut bzw. sehr gut bewertet. Siegerfohlen der Zuchtschau wurde 'Yago vom Urfftal', ein Sohn des 'Jannes vom Urfftal' aus 'Mariska vom Urfftal', einer 'Reinder van´t Hop' Mutter. Diese Bewertung ist nicht erstaunlich, da es sich bei dem Fohlen um den Vollbruder des diesjährigen Körungssiegers 'Hektor vom Urfftal' handelt. Spontan boten sich Heiko Franz und Andrea Schmitz an ein Showprogram zu bieten. 'Linus' zeigte mit Marko Franz, dass Pferde auch mehr können als unter dem Sattel oder vor der Kutsche zu gehen. 'Linus' zeigte sein Talent in der Freiheitsdressur und beim Fußballspiel. Andrea Schmitz zeigte ausdrucksstark die Dressur mit ihrem Pura Raza Espanola 'Pondoroso'. Zum Abschluss der Zuchtschau ritten nochmals Andrea Schmitz wieder mit 'Pondoroso' und Sylvia Schädlich mit 'Odin vom Urfftal' ein Pas des Deux, Black and White.


Zuchtschau auf dem Bellihof

Foto: natural-golden.de

Friesenpferde stellen sich der Jury des Friesenpferde-Zuchtverbandes e.V.
Text: Dorothée Kuhlmann • Foto: Nicole Bölle/natural-golden.de


Am 5. September fand auf dem Bellihof von Elke und Bernhard Zanon wieder die Zuchtschau des Friesenpferde-Zuchtverbandes e. V. statt. Seit 28 Jahren züchten Elke und Bernhard Zanon bereits die prächtigen schwarzen Pferde auf dem Bellihof. Wie auch schon in den vergangenen Jahren richteten sie auch in diesem Jahr wieder eine Zuchtschau aus, bei der Fohlen, Stuten und Hengste vorgestellt und von einer Fachjury bewertet wurden.

Die Familie Zanon kann bereits auf viele züchterische Erfolge zurückblicken. Vor sieben Jahren konnten sie durch Zufall den heute 21jährigen gekörten Hengst 'Gigolo' erwerben. Der Deckhengst kann seitdem auf eine beachtliche Nachzucht verweisen, wie sich auch auf der diesjährigen Zuchtschau zeigte. Alle seine Nachkommen sind bisher wenigstens mit einer zweiten Prämie bewertet worden. Ein schöner Erfolg, denn der Hengst sei vorher nicht zur Zucht eingesetzt worden, erzählte Elke Zanon im Gespräch.

Die auf der Zuchtschau in Ebnet vorgestellten Fohlen stammen alle von 'Gigolo' ab. 'Wayra' aus der 'Rieke vom Bellihof' erhielt die Wertnote 7,77 und damit ebenso wie ihre Halbschwester 'Yeltje' aus der 'Quinta v. Bellihof' mit 7,62 Punkten eine gute zweite Prämie. Die Zuchtstute 'Rieke v. Bellihof' ('Keimpe Jan fan Bommelsteyn' x 'Auke v.d. Melder') erhielt außerdem das Prädikat Modellstute. Das Fohlen 'Wlynn' aus der 'Zara-Moona' von Angelika Wagner aus Rottenburg konnte nach einer aufregenden Anreise mit Autopanne auf der Autobahn die Zuchtrichter mit seiner Ausstrahlung, gutem Exterieur und Bewegungen überzeugen. Der kleine Hengst erhielt mit 8,05 Punkten eine erste Prämie. Anschließend wurden drei Stuten zur Aufnahme in das Stutbuch des Friesenpferde-Zuchtverbandes begutachtet. Die vierjährige 'Jurrentsje' ('Jorn' x 'Teardsje fan it hiem') in Besitz von Sarah Kuske aus Laufenburg erhielt mit 7,63 Punkten eine zweite Prämie und lag damit in der Beurteilung vor 'Honyfee' ('Fedde fan Horp' x 'Gijaltje F. van de Toverhof') mit 7,49 Punkten, Besitzer Michael Richter aus Illmensee, und 'Laquena' ('Gigolo' x 'Terzia vom Bachtal') mit 7,25 Punkten und in Besitz von Manuel Hartmann aus Rudersberg-Oberndorf. Zum Schluss wurde der dreijährige 'Gigolo'-Sohn 'Niclaas' aus der 'Ebby' von seiner Besitzerin Roswitha Eberhard aus Murg-Oberhof zur Bewertung vorgestellt. Alle Pferde erhielten vom zahlreich erschienenen Publikum viel Applaus. Die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Hochschwarzwald kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf der Zuchtschau und sorgten ebenso für eine gute Bewirtung der Zuschauer. Bei den kühlen Temperaturen an jenem Samstagmorgen fanden Kaffee und heiße Würstchen besonderen Zuspruch. So blieben auch nach der Zuchtschau noch viele Pferdefreunde zum Fachsimpeln auf dem Bellihof.

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