DAS FRIESENPFERD IN DEUTSCHLAND

Friesenpferde gehören als Verwandte der Altspanischen Pferde zu den ältesten Pferderassen Europas und üben schon aufgrund ihrer schwarzen Farbe und ihrer majestätischen Erscheinung seit Jahrhunderten eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus.
Die Friesenpferde zählen zu den ältesten Pferderassen Europas und stellen heute ein wichtiges Kulturgut dar, dessen Erhaltung sich der Friesenpferde-Zuchtverband e.V. zum Ziel gesetzt hat.

Die Aktivitäten des Zuchtverbandes in den letzten 20 Jahren führten zu einer Renaissance dieser Rasse. Was sich in Deutschland seit einigen Jahren tut, ist mehr als eine Rettung dieser Rasse - mit der Hilfe und der engagierten Mitarbeit deutscher Friesenpferdefreunde haben die Friesenpferde einen beachtlichen Aufschwung erfahren.

Der Friesenpferde-Zuchtverband e.V. ist die einzige staatlich anerkannte Züchtervereinigung für Friesenpferde in Deutschland; das Hauptziel ist die Erhaltung dieser einmaligen Rasse durch Reinzucht nach Jahrhunderte alten Qualitätsmerkmalen als Gebrauchspferde für Freizeit und Sport.

Am 3. Juli 1979 wurde in Mönchengladbach der "Verband der Züchter und Freunde des Friesenpferdes Deutschland e.V." gegründet und am 27. August 1979 beim Amtsgericht Mönchengladbach eingetragen. Der Vorstand setzte sich aus den hier aufgeführten Personen zusammen:
1. Vorsitzender: Bernd Reisgies, Kaufmann aus Leichlingen,
2. Vorsitzender: Dr. Georg Küpper, Tierarzt aus Mönchengladbach,
Schatzmeister: Hartmut Bachmann, Apotheker aus Mönchengladbach,
Geschäftsführer: Günter Fröhlich, Kaufmann aus Pulheim (Dokumentation Amtsgericht)

10 Mitglieder hatte dieser Verband 1979, rasch wuchs die Mitgliederzahl. Günter Fröhlich, der die Friesenpferde in Deutschland populär machte, war auf der Reitanlage „Hubertus“ in Krefeld zu Hause und dort wurden auch die ersten Stut- und Fohleneintragungen unter der Hoheit des niederländischen Stammbuchs (F.P.S.) durchgeführt. Auch der erste in Deutschland stationierte Deckhengst "Douwe" 249 stand in Krefeld auf Station.

Günter Fröhlich präsentierte mit Unterstützung viele Mitglieder sowie vieler Freunde dieser Rasse die Friesenpferde (die schwarzen Perlen) auf den Messen wie "Equitana", "Euro-Cheval", "Grüne Woche Berlin". Die schwarzen Perlen wurden schnell bekannt und noch schneller beliebt.
So vergrößerte sich die Zahl der Anhänger dieser Rasse und in Deutschland wurden immer mehr Friesenpferde gezüchtet. Das hatte zur Folge, daß sich 1985 der damalige Geschäftsführer Friedrich Grotepaß darum bemühte, die Anerkennung des FPZV als eigenständiger Zuchtverband für Friesenpferde in Deutschland zu erlangen.

1986 wurde die Geschäftsstelle von Mönchengladbach nach Mettmann verlegt und ab September wurde Frau Weyer als Sekretärin und Zuchtbuchführerin in der neueingerichteten Geschäftsstelle beschäftigt.
Am 17.08.1986 haben der damaligen Geschäftsführer, der 1. Vorsitzende und Georg Weyer den ersten Friesenbrief als Rundschreiben verfaßt. Im Januar1989 erschien der erste Friesenbrief in Druckform.

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