STAATLICHE ANERKENNUNG

Am 11.03.1988 mit der vorläufigen staatlichen Anerkennung wurde zur Vereinfachung der Name geändert. Aus dem "Verband der Züchter und Freunde des Friesenpferdes Deutschland e.V." wurde der "Friesenpferde-Zuchtverband e.V." (11.03.1988 amtlich). Die Satzung wurde überarbeitet und eine Zuchtbuchordnung mußte erstellt werden. Gleichzeitig wurde mit dem F.P.S. ein Vertrag über die Zusammenarbeit beschlossen. (Dokument in deutscher und niederländischer Sprache). Als eigenständiger Zuchtverband brauchte der FPZV auch einen Zuchtleiter.

Hierfür konnte Herr Dr. Otger Wedekind gewonnen werden. Von 1987 bis 1992 war er Zuchtleiter des FPZV und dann (bis 1996) 2. Vorsitzender des Verbandes. Seit 1996 ist er Ehrenmitglied. Die Tätigkeit als Zuchtleiter und später die als 2. Vorsitzender hat Dr. Wedekind aus beruflichen Gründen aufgeben müssen. Dem Verband steht er aber nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite.


Ab 1987 wurden an mehreren Orten in Deutschland Zuchtschauen veranstaltet und erstmalig eine Hengstkörveranstaltung (08. und 09.03.1987) durchgeführt. Zusammen mit den Körkommissaren vom F.P.S. beurteilte Dr. Wedekind die Friesenpferde. 1987 fand auch die erste Hengstleistungsprüfung (Okt./Nov.) des FPZV in Medingen statt. Hier die Namen der ersten gekörten und geprüften Deckhengste:

ERSTE GEKÖRTE UND GEPRÜFTE HENGSTE

"Aswyn v/d Pluum" im Besitz von Fred Schmid aus Mülheim; "Floris" im Besitz von Wolfgang Liß aus Niedenstein und "Gregor" im Besitz von Rudolf Muggli aus Klettgau.
Eine Neuerung war außerdem die Ausstellung eines Bewertungsbogen für jedes Zuchtpferd/Fohlen. So wurden anhand dieser Bewertungsbögen erstmalig auf der Jahreshauptversammlung 1988 die besten Zuchttiere und deren Züchter/Besitzer geehrt.

Vorstand und nicht die Körkommission des F.P.S. waren gegen die weitere Anerkennung und Körung der Zuchthengste auf deutschem Boden.

Am 25. Januar 1992 auf der Mitgliederversammlung in Alfter/Bonn sind eine Anzahl Mitglieder aus dem FPZV ausgetreten, nachdem das F.P.S den geschlossen Vertrag trotz vieler Verhandlungen nicht mehr einhalten wollte und die Mehrheit der Mitglieder beschlossen hatte, dass der FPZV selbständig seine Züchter betreuen kann.



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